Buch "Top Wellness Oasen 2006"

Top Wellness Oasen
Ausgesuchte Hotels, Thermen und Schönheitsfarmen in Deutschland und Europa -
so heißt der im Offenbacher GABAL-Verlag erschienene Hotelguide der repecon Editionen, in den nach umfangreicher Selbstauskunft und kritischer Vor-Ort-Kontrolle durch einen Fachjournalisten unser Haus auf der Doppelseite 54/55 lobende Aufnahme gefunden hat. Das freut uns umso mehr, als das sich das Buch dem Anspruch verpflichtet fühlt, kritisch aufzuklären, daß "nicht immer Wellness drin ist, wo Wellness drauf steht..."

Der von Andreas Küstermann verfaßte Testbericht sei hier zitiert:

"Historische Ortskenntnis, ein wenig Wagemut und geologisches Wissen brachten Wolfgang Möser dazu, in den frühen 90ern in Binz am Ende der Promenade nach einst versiegtem Thermalwasser zu suchen. Insgesamt fließt seither heißes und an der Ostseeküste einzigartiges Thermal-Jod-Sole-Heilwasser aus drei bis zu 1.222 Metern Tiefe reichenden Quellen. Millionen jahre alt. Der Trinkwasserbrunnen in der Saunalandschaft der Binz-Therme mit Dampf-Sole-Sauna neben Bio-Sauna und finnischen Saunen wird ebenfalls aus einer der drei Bohrungen gespeist. Sofort verjüngend die Vorstellung des Wasseralters. Was den Begriff "einzigartig" wirklich rechtfertigt.
Kern der 1998 eröffneten Therme mit Vier-Sterne-Hotel ist das lichte Bad mit Blick auf einen kleinen Lärchenwald zwischen der promenade und der nahen Ostsee an der Binzer Bucht. Die beiden Becken, in die Sole von 32° und 34° Celsius strömt, eignen sich für Gesundes ebenso wie reine Entspannung bei Tag und Nacht. Nächtliches Baden bei Kerzenschein, gereichter Saft und Sekt mit Untermalung durch eine Violinistin stehen ebenso zu Gemüte wie die tägliche morgendliche Wassergymnastik. Oder Aquabalance im tragenden Wasser für den einzelnen Gast auf Nachfrage. Eine Anwendung, die übrigens auch Raumfahrer beim Training der Schwerelosigkeit genießen. Was nicht ausschließt, sich in verschiedene Wannenbäder zurückziehen zu können.
Dass sich in Appartements und dem Hotel 600 Betten um dieses Ereignis gruppieren, merkt übrigens weder architektonisch noch am Platz jemand, der es nicht weiß."

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